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Das meint die Presse:

(Ausschnitt aus der Rheinpfalz vom 24.08.2010)

James Bond runderneuert

Das „Jugendblasorchester Leininger Land" bringt Filmmusik in den Volkspark


Von Andreas Keller

Filmmusik ist für die Identität eines Films und die Stimmung an entscheidenden Stellen eines Streifens von größter Wichtigkeit. Könnte man sich „Fluch der Karibik" etwa ohne den ins Ohr gehenden Soundtrack vorstellen? Oder „Star Wars" ohne die markante Titelmelodie? Um so erstaunlicher ist es, dass es bisher nur wenige Ensembles gibt, die sich dieses dankbaren Genres dezidiert annehmen. So wie das „Jugendblasorchester Leininger Land", das am Sonntag bei den Volkspark-Konzerten einen ungewöhnlichen wie gelungenen Auftritt allein mit Filmmusik absolvierte.

Unter dem Motto „Disney meets Movie" ging die musikalische Reise durch die weite Welt der Filmmusik im Allgemeinen und jene der Disney-Produktionen im Besonderen. So erklangen viele berühmte Melodien aus Zeichentrick- und Animationsfilmen wie „Arielle", „Bärenbrüder" oder „Shrek" in gut arrangiertem Blasorchester-Sound ebenso wie etwa ein packendes Medley aus den „Harry Potter"-Verfilmungen oder das berührende „Feder-Thema" aus „Forrest Gump". Auch etliche weniger bekannte Filmmusiken - oder solche, die man schon wieder vergessen hatte - waren dabei und wirkten reizvoll auf das Bemühen, sich an die dazugehörigen Filme zu erinnern.

Allen Filmmelodien war gemeinsam, dass sie in ihrer mehrheitlich symphonischen Ausprägung nicht leicht zu interpretieren waren. Aber die in der Regel jungen Mitglieder des Blasorchesters - ein paar erfahrene, reifere Musiker waren auch dabei - hatten unter der sicheren Leitung von Leif Fell, der nebenbei auch die informative Moderation übernahm, anscheinend keinerlei Probleme, die Herausforderungen zu meistern. Wie gut das funktionierte, zeigte etwa das weltberühmte „James-Bond"-Thema, das im Original auf einer Gitarre gespielt, von den Mitgliedern des Ensembles dagegen elegant und ohne Substanzverlust auf einem Xylophon umgesetzt wurde. Das hatte was, und das fügte dem längst bekannt scheinenden Sound des Originals eine neue und interessante Facette hinzu.

Auch Elton Johns „König der Löwen"-Song „Can You Feel The Love Tonight" erfuhr eine leichte Runderneuerung in der Interpretation des Jugendblasorchesters, das hier zudem durch die spieltechnische Umsetzung beeindrucken konnte. Auch in den kompliziertesten harmonischen und rhythmischen Windungen des Stücks blieb man präzise, alle Einsätze kamen auch an den kritischen Stellen sauber und akkurat.

Das war inhaltlich in der Tat mal etwas Anderes. Nichts gegen „Abba"-Medleys und Potpourris von Udo-Jürgens-Liedern. Die gehören oft zum Repertoire vergleichbarer Ensembles, sind auch nicht einfach zu spielen und haben ebenfalls ihren Reiz. Aber Filmmusiken sind noch einmal eine andere Ebene. Und hinterlassen dort einen umso besseren Eindruck, je sauberer und interessanter sie gespielt werden. Das „Jugendblasorchester Leininger Land" hat sich insofern am Sonntag empfohlen.

 

(Ausschnitt aus der Rheinpfalz vom 10.06.2010)

Bekannte Film-Melodien und Songs aus den 80ern

HETTENLEIDELHEIM: Bergmannsblasorchester und Jugendblasorchester zeigen am Wochenende in „Gut Heil"-Halle ihr Können


Ein quasi zeitversetztes Doppelkonzert geben das Hettenleidelheimer Bergmanns-Blasorchester „Glück Auf" (BBO) und das Jugendblasorchester Leiningerland (JBOLL) am kommenden Wochenende in der Hettenleidelheimer Festhalle „Gut Heil".

Die Musiker des BBO unter der Leitung von Markus Eichinger laden für Samstag, 12. Juni, ab 20 Uhr zu ihrem Jahreskonzert ein. Einen Tag später, am Sonntag, 13. Juni, werden die Mitglieder des JBOLL ab 15 Uhr ebenfalls ihr Jahreskonzert geben.

Während ersteres schon eine gute Tradition hat - es ist das neunte BBO-Jahreskonzert in ununterbrochener Reihenfolge - stellt der Auftritt des JBOLL eine Premiere dar. Denn zum ersten Mal werden die Nachwuchsmusiker einen gut zweistündigen Konzertnachmittag ausschließlich aus eigener Kraft bestreiten.

Dem Jugendorchester gehören aktuell rund 35 Musiker im Alter ab neun Jahren an, die, wie der Name schon sagt, aus dem gesamten Leiningerland kommen und in Hettenleidelheim proben. Seit vier Jahren ist Leif-Henry Fell Chef der jungen Truppe, die in jüngster Zeit immer mehr Engagements in der Region, aber auch darüber hinaus bekommt. Im August beispielsweise wird das JBOLL im Lauterer Volkspark ein Konzert geben.

Gespannt sein darf man auf das Programm, das Fell und seine Truppe für den Sonntagnachmittag vorbereitet haben. Einige der Höhepunkte sind sicherlich eine Selektion mit bekannten Songs aus den 1980er Jahren sowie ein Medley mit dem bezeichnenden Titel „Tschaikowskis greatest Hits". Von ganz besonderem Reiz dürfte ein Solostück für ein Instrument werden, welches man in der Regel nicht solistisch hört: die Tuba.

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(Ausschnitt aus der Rheinpfalz vom 27.04.2010)

Wundertüte mit allen Spielarten der Bläsermusik

... Das Jugendblasorchester Leiningerland gestaltete den Auftakt der gut drei Stunden langen musikalischen Unterhaltung. Mit Stücken wie „Polarexpress" oder einem Medley großer Hits von Jay Kouski überzeugte der Nachwuchs im Alter zwischen zwölf und 20 Jahren voll und ganz - mit kraftvollen Passagen und sauberen Übergängen. Unter dem Dirigat von Leif-Henry Fell hatte die seit vier Jahren bestehende Gruppe wieder schöne Musik zusammengestellt und einstudiert, beispielsweise einen 80er-Jahre-Flashback. Darin erklangen unter anderem Songs von Michael Jackson und die Titelmelodie zum Film „Rocky" - Musik mit hohem Unterhaltungs- und Wiedererkennungswert. ...

 

 

 

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Letzte Aktualisierung: 25.08.2010